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Arthrose

Unsere Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen und bilden mit der Kapsel und den Bändern das Gelenk. Der 3 - 4 mm starke Knorpel ermöglicht, zusammen mit der Gelenkflüssigkeit, eine nahezu reibungsfreie Bewegung des Gelenks. Ist die Knorpelschicht geschädigt, spricht man von Arthrose. Dabei unterscheidet man vier Schweregrade:

Arthrose Grad I =
leichte Auffaserung an der Oberfläche


Arthrose Grad II =
halbschichtige Einrisse und breite Oberflächenauffaserung


Arthrose Grad III =
tiefer, bis zum Knochen reichender, Defekt mit starker Auffaserung, mechanisch nicht mehr tragfähig


Arthrose Grad IV =
die Knorpelschicht ist aufgelöst - der Knochen liegt frei


Wie entsteht Arthrose?

Auslöser für den Gelenkverschleiß ist die krankhafte Veränderung des Gelenkknorpels.
Damit die Knorpelschicht auf unseren Gelenken ihre Funktion normal erfüllen kann, muss sie ernährt werden. Das geschieht hauptsächlich über die Gelenkflüssigkeit. Ist die normale Funktion gestört, z. B. durch Unfall, hormonelle Einflüsse, Fehl- oder Überbelastung, verändert sich der Knorpel und es kommt zur Arthrose und Gelenkschmerzen.

Das Alter macht anfällig für Arthrose, da knorpelschützende Faktoren teilweise verloren gehen. Auch genetische Veranlagung kann zum Verlust dieser Schutzfaktoren führen.

Einseitiges Bewegen und Bewegungsmangel begünstigen das Entstehen von Arthrose.

Übergewicht ist eine häufige Ursache für Arthrose, denn es führt zur Überlastung der Gelenke.

Ein weiterer Risikofaktor ist Fettleibigkeit. Insbesondere das Bauchfett setzt Entzündungsmediatoren frei, die den Gelenkknorpel zerstören.

Bestimmte Ernährungsformen können ebenfalls die Entstehung von Arthrose begünstigen. Zu viele tierische Fette und zu viel Zucker lassen den Entzündungswert im Körper ansteigen und erhöhen auch für normalgewichtige Menschen das Arthrose-Risiko.